Was kostet die Sicherheitsdienstleistung?

Zunächst sollte man sich einmal überlegen wie viel sich Unternehmen durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen im täglichen Geschäftsprozess ersparen können. Dies sei nur an einem Beispiel verdeutlicht: ein Wasserschaden führt zu einer Geschäftsunterbrechung im Bereich der Produktion. Neben den vielleicht versicherten Schäden an der Bausubstanz oder dem Maschinenpark können Liefertermine verpasst und Konventionalstrafen ausgelöst werden. In jedem Fall bleibt dem Kunden ein Imageschaden.

Vielleicht ist gerade das genannte Beispiel bei Ihnen nicht sehr wahrscheinlich, aber Schadensprävention lohnt sich und ist eine Obliegenheit der Unternehmensleitung, die nicht fahrlässig vernachlässigt werden darf. Und wenn etwas passiert, ohne dass ausreichend Vorsorge getroffen worden ist? Dann fragt niemand mehr was Sicherheit kostet. Dann wird nur noch ein Schuldiger gesucht.

Aus welchen wesentlichen Komponenten setzen sich die Kosten der Sicherheitsdienstleistung zusammen?

1. Bruttolohn

Der größte Anteil am Kostenpaket sind die Lohnkosten unserer Mitarbeiter. Je nach Qualität des Dienstes werden siwacht Mitarbeiter häufig deutlich über dem geltenden Kollektivvertrag vergütet. Eine nachhaltige Dienstleistung braucht Stabilität und Routine. Dies ist nur zu erreichen, wenn die Fluktuation der vor Ort tätigen Mitarbeiter gering gehalten wird.

2. Lohnnebenkosten

Das letztgültige Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCooper hat aufgezeigt, dass in der Sicherheitsdienstleistung knapp 99% Lohnnebenkosten auf den Bruttolohn zu zahlen sind. Gute Mitarbeiter brauchen soziale Sicherheit. Die ordnungsgemäße Sozialversicherung unserer Mitarbeiter ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch unsere tiefste Überzeugung.

3. Ausbildungskosten

Mitarbeiter auszubilden kostet viel Geld — und lohnt sich. Da es weder gesetzliche noch kollektivvertragliche Vorgaben in Bezug auf die Ausbildung der Mitarbeiter in der Sicherheitsdienstleistung gibt, ist es jedem Sicherheitsdienst selbst überlassen, ob und wie er seine Mitarbeiter ausbildet. Da bezüglich der Ausbildung meist zu viel geredet und zu wenig getan wird, haben wir uns entschlossen, unsere Ausbildung von einem namhaften Institut zertifizieren zu lassen. Jeder im Sicherheitsbereich eingesetzte Mitarbeiter der siwacht ist im Sinne der ÖZS Richtlinien ausgebildet.

4. Einschulungs- und Einweisungskosten

Die Qualität der Dienste unserer im Sicherheitsbereich eingesetzten Mitarbeiter hängt u.a. von der Qualität der Einschulungen vor Ort ab. Wir vereinbaren gerne Mindesteinschulungszeiten mit Ihnen und weisen Ihnen die abgeschlossene Einweisung eines neuen Mitarbeiters nach. Eine gute Einschulung sichert eine gute Qualität auf der Dienststelle und muss entsprechend kalkuliert werden.

5. siwacht Sicherheitszentrale

Ein wesentlicher Teil der Sicherheitsdienstleistung stellt die siwacht Sicherheitszentrale dar. Gute, funktionierende Prozesse müssen konzipiert und kontrolliert werden. Hierzu dient Ihnen die siwacht Sicherheitszentrale und steht Ihnen zur Verfügung.